











12.03.2024-14.03.2025 Großes Studio, HfG Karlsruhe
Diplom von: Juhee Han
Betreuende Lehrende: Constanze Fischbeck, Philipp Schell
Publikation: Jinhyung Hur
Poster: Huiyeon Yun
Aufbau: Sunmi Kim, Chaeyoung Moon
Stimme: Ilja Morgenstern, Sophie Eckhardt, Luisa Kunth, Rosa Deutsch
Interview: Philipp Meiners, Julian Vollmert, Sora Kim, Ilayda Elsa Kohl, Chaeyoung Moon, Yerim Kim, Bettina Bessenyei, Jingruo Wang, Youkyung Lee, Rakyung Won
Fotografische Dokumentation: Paul Kellert(Lu)
Wir alle verlassen irgendwann unser erstes Zuhause (das Zuhause unserer Kindheit), entweder freiwillig oder unfreiwillig. Dieser Abschied ist mehr als nur ein physischer Umzug; er markiert den Beginn einer Reise, auf der wir uns ein neues Zuhause schaffen und gleichzeitig die Sehnsucht nach dem Zuhause der Vergangenheit zurücklassen.
Aber Zuhause ist nicht nur der Ort, an dem wir geboren und aufgewachsen sind; es ist auch der Ort (oder Zustand), an dem wir unsere Identität formen, und der psychologische Raum, in dem wir unsere Erinnerungen und Emotionen speichern. Bevor wir weggehen, erinnern wir uns an Zuhause als einen physischen Ort, der uns vertraut und beruhigend ist, aber nachdem wir weggegangen sind, wird es allmählich weniger zu einem konkreten Bild und mehr zu einem fließenden, psychologischen Konzept. Es ist nicht nur ein Verlust, sondern ein Prozess des Findens und Schaffens eines neuen Zuhauses.
In der modernen Welt, in der sich so vieles so schnell verändert, erfinden wir uns ständig neu und das Zuhause ist kein festes Konzept, sondern wird durch die Orte, Erfahrungen und Beziehungen, die wir bewohnen, neu definiert. Heimat ist unser Ausgangspunkt und bleibt nicht unbedingt an einem Ort; vielmehr bewegen und verändern wir uns und entdecken und schaffen auf diesem Weg neue Formen von Heimat.
Was bedeutet also Zuhause für uns und wie schaffen wir es?